Die Mazda Motor Corporation mit Sitz in Hiroshima sowie
die Mitarbeiter von Mazda Motors Deutschland und der deutschen Mazda
Händler drücken ihr tiefempfundenes Mitgefühl für alle Menschen aus, die
durch das schwere Erdbeben und den Tsunami im Nordosten Japans
betroffen sind.

Vorläufiger Produktionsstopp in Hiroshima und Hofu bis Sonntag
Um die Sicherheit seiner Mitarbeiter, deren Familien und der
Zulieferer in der betroffenen Region zu gewährleisten und landesweite
Rettungsmaßnahmen zu unterstützen, hat das Unternehmen beschlossen, in
seinen rund 1.000 Kilometer von der Krisenregion entfernten Werken in
Hiroshima und Hofu im Südwesten Japans vom Montag, den 14. März bis
Sonntag, den 20. März, die Produktion ruhen zu lassen. Weitere Maßnahmen
werden rechtzeitig bekannt gegeben.
30 Millionen Yen für Hilfsmaßnahmen in der Krisenregion
In einer ersten Reaktion unterstützt Mazda Rettungsarbeiten und
Hilfsmaßnahmen in der Region mit einer Soforthilfe in Höhe von 30
Millionen Yen. Das Unternehmen wird die Situation beobachten und auch
weiterhin dringend benötigte Sachspenden sowie Personal zur Verfügung
stellen.
Auslieferungen in Deutschland zunächst nicht betroffen
Bisher sind keine Mazda Mitarbeiter von den Folgen der Katastrophe
betroffen. Auch ein Mazda Verwaltungsgebäude in Tokio sowie das Mazda
Entwicklungszentrum in Yokohama wurden von Schäden verschont.
Informationen zu weiteren Mazda Einrichtungen sowie Zulieferbetrieben
werden laufend eingeholt. Derzeit ermittelt Mazda auch die Auswirkungen
auf den Export seiner Fahrzeuge von Japan nach Europa per Schiff, der
jedoch normalerweise über die südliche Route Richtung Taiwan und somit
abseits des Katastrophengebietes abgewickelt wird. Die Verfügbarkeit von
Mazda Fahrzeugen in Deutschland ist aufgrund des mehrmonatigen
Produktions- und Transportvorlaufes aus den japanischen Mazda Werken
zunächst gesichert.